Patriotische Entführung von "Mona Lisa"

Erscheinungsjahr: 1999

Land: Frankreich

Am 21. August 1911 kam ein bestimmter Künstler in den Louvre, um eine Kopie der Gioconda anzufertigen. Bilder vor Ort erschienen nicht, der Wächter schlug vor, dass sie im Museum fotografiert wurde. Ein paar Stunden von "Mona Lisa" suchten Arbeitsräume, bis alle zu dem Schluss kamen, dass das Meisterwerk gestohlen wurde. Ein unheimlicher Skandal entstand - vor ein paar Wochen lobte der Direktor des Louvre, dass dem Museum nichts gestohlen werden könne. Die Polizei schnupperte am Boden, fand aber nur einen leeren Rahmen auf der Serviceleiter.

Die Entführung der „Gioconda“ ist zu einer Weltsensation geworden. Zeitungen beschuldigten die Spione von Kaiser Wilhelm oder Avantgarde-Künstlern. Picasso, Apolliner und deutsche Diplomaten wurden als Verdächtige verhört. Eine Reproduktion des Meisterwerks wurde von allen illustrierten Ausgaben der Welt gedruckt und selbst den Ureinwohnern der Polynesier war weit davon entfernt zu malen, dass Mona Lisa das Hauptwerk der Weltkunst war. Von den Titelseiten konnte nur der Titanic-Absturz den Diebstahl aus dem Louvre drängen.

Niemand hatte "Gioconda" zwei Jahre lang gesehen, bis dem Florentiner Antiquar am 2. Dezember 1913 ein Gemälde von Da Vinci angeboten wurde. Der Verkäufer wurde festgenommen, und die Zeitungen der ganzen Welt waren wieder mit Porträts der Herren von Gioconda gefüllt. Es stellte sich heraus, dass der 30-jährige Gletscher-Italiener Vincenzo Perugia im Auftrag des Louvre einen Koffer für Gemälde produzierte. Nachdem er den Moment ergriffen hatte, als sich niemand im Flur befand, entfernte er einfach die "Gioconda" von der Wand, trug sie auf die Treppe, zog die Leinwand aus dem Rahmen, legte sie unter die Robe und ging nach Hause. Er legte "Mona Lisa" unter die Matratze, schlief zwei Jahre darauf und hoffte, ein Meisterwerk nach Hause zu bringen, "das vor hundert Jahren von Napoleon gestohlen wurde." Der Dieb ahnte nicht, dass da Vinci das Porträt 250 Jahre vor Napoleons Geburt an den französischen König Franz I. verkauft hatte.

Die Gioconda wurde triumphal in den Louvre zurückgebracht, und Perugia erhielt das gesamte Gefängnisjahr unter Berücksichtigung seiner patriotischen Absichten. Seitdem hat "Mona Lisa" nicht mehr gestohlen, sondern es mehrmals versucht. Das letzte Vandal im Jahr 2009 war eine russische Frau, die ein lächelndes Steinporträt anzeigte, weil Frankreich ihre Staatsbürgerschaft ablehnte. Alle diese Geschichten haben „Dzhokondu“ zum teuersten Bild der Welt gemacht - die Versicherungssumme beträgt 790 Millionen Dollar.

Loading...

Beliebte Kategorien