Kalte Waffe. Schlacht Mistgabel

Historikern zufolge waren Kampfgabeln eine der ältesten traditionellen Waffen des Ostens, die fast im dritten Jahrtausend v. Chr. Erfunden wurden. Ihre Heimat heißt Mesopotamien, von wo aus sich Waffen nach Kleinasien, Syrien, Ägypten, Iran und in den Kaukasus ausbreiteten, wo sie sehr populär wurden.

Vielleicht gab es in Mesopotamien bereits militärische Gabeln mit einer Stärke von 3 mil. er

Zur gleichen Zeit stellte der österreichische Armograph Vendalen Beheim in seinen Schriften fest, dass diese Waffe in Europa erstmals im 14. Jahrhundert auftauchte (Kriegsgabel - "Forks of War"). Nach seiner Beschreibung bestand die Waffenspitze (etwa 50–60 cm) aus zwei, seltener drei Zähnen an einem dünnen Ärmel, der auf einem langen Schaft (etwa 2 m lang) montiert war. Nach Ansicht des Historikers galt die Kampfgabel als eher schwache Waffe. Gleichzeitig betont er, dass es bis zum 15. Jahrhundert im Arsenal europäischer Krieger existierte.

In Europa fiel ihr Einsatz auf dem Schlachtfeld auf das XIV-XV. Jahrhundert

Ihr Zweck war im Wesentlichen, den Feind vom Pferd zu stoßen, ihn zu durchbohren, zu entwaffnen. Darüber hinaus wurden die Kampfgabeln verwendet, um den Feind in Gefangenschaft zu fangen: Man glaubte, dass die Zähne am Hals des Feindes befestigt waren und ihn somit während der Eskorte kontrollierten. Denn die Gefangenen könnten ein Lösegeld verlangen. Die Waffe wurde jedoch als Haushaltswerkzeug verwendet. Sie behaupten, dass sie während der Belagerung auch Belagerungsstufen eingebaut oder Vorräte an die Verteidiger der Festungen übergeben hätten. Behheim behauptet zwar, dass im 15. Jahrhundert in Europa die zahlungsunfähige Bevölkerung Pechgabel hatte, die sich selbst mit Waffen versorgen musste. Und im XVI. Jahrhundert waren sie noch "nur in Italien" zu finden.

Pitchfork wurde in Begleitung von Adligen als Paradewaffe eingesetzt

Mit der Ausbreitung der Schusswaffen verlor die Heugabel ihre Kampffunktion. Sie wurden jedoch im 19. Jahrhundert weiter verwendet (wie aus den in verschiedenen Museen Russlands und der Welt vorgelegten Funden zu sehen ist), jedoch zum größten Teil bereits für zeremonielle Zwecke. Zum Beispiel begleiteten die mit ihnen bewaffneten Palastwächter die hochrangigen Beamten. Darüber hinaus wurden sie symbolisch bei der Gerichtssuche eingesetzt.

Zeremonielle Waffen wurden demnach eleganter und reichhaltiger verziert. Die Gabeln konnten gerade oder gewunden sein wie Flammen, während die Hülse selbst glatt und konisch geformt war. Die Hauptformen der orientalischen Heugabel, zum Beispiel der Iraner, waren Einkerben und Goldführung, Schnitzen und Gravieren in Form von Blumenverzierungen sowie traditionelle Koran-Inschriften für die östlichen Waffen, Gedichte und verschiedene Wünsche.

Video ansehen: субтитры рус. + нем. "Немцы" Die Deutschen s02e05 - Томас Мюнцер и крестьянская война (Juli 2019).